Der Stromverbrauch eines KI-Servers lässt sich nicht pauschal beantworten. Er hängt von der gewählten Hardware, dem tatsächlichen Nutzungsprofil und dem gewünschten Service-Level ab.
Einflussfaktoren
Die GPU dominiert den Verbrauch, ihr Anteil variiert je nach Generation und Ausführung erheblich. CPU, Arbeitsspeicher und Speichersysteme kommen hinzu. Zwischen Volllast und Ruhelast liegen typischerweise deutliche Unterschiede — KI-Server arbeiten selten durchgehend unter Volllast, sondern verarbeiten Anfragen stoßweise, mit ausgedehnten Phasen geringer Auslastung.
Was zur Dimensionierung gehört
Eine belastbare Kalkulation berücksichtigt die geplante Nutzerzahl, das erwartete Anfrageaufkommen, die Tageszeitverteilung, Wartungs- und Backup-Fenster sowie den Klimatisierungsbedarf im Serverraum. Eine grobe Schätzung vorab ist selten hilfreich; die Rechnung wird im Rahmen der Projektplanung gemeinsam aufgesetzt.
Klimatisierung nicht vergessen
Für die elektrische Leistung, die der Server aufnimmt, muss die Serverraumklimatisierung einen entsprechenden Anteil als Wärme wieder abführen. Ob ein vorhandener Serverraum dimensioniert ist oder ob zusätzlich investiert werden muss, ist Teil der Planung.
Was wir im Vorprojekt klären
Im Rahmen der Hardware-Dimensionierung erstellen wir eine Aufstellung des zu erwartenden Energiebedarfs unter realistischen Annahmen, damit Stromkosten und Klimatisierungsanforderungen vorab belastbar eingeordnet werden können. Die konkreten Zahlen ergeben sich aus der gewählten Konfiguration und dem Nutzungsprofil des Kunden.