Solid Qubits ist bewusst so aufgebaut, dass der laufende Wartungsaufwand minimal bleibt und die Kontrolle beim Kunden liegt. Das System hat keinen externen Zugriffsport für Fernwartung.

Frozen Embedded als Prinzip

Solid Qubits läuft als Frozen-Embedded-System: Betriebssystem und Kernkomponenten sind in einer stabilen, geprüften Konfiguration fixiert. Es gibt keine automatischen Updates im Hintergrund, keine Telemetrie und keine ausgehenden Verbindungen zu externen Systemen. Das System ist dadurch über lange Zeiträume wartungsarm und nachvollziehbar.

Wie Updates ablaufen

Haberstroh Systems informiert den Kunden über verfügbare Updates — typischerweise Sicherheitspatches, Funktionsverbesserungen und neue Open-Weight-Modelle. Der Kunde entscheidet, welche Updates eingespielt werden. Die Auslieferung erfolgt als Datei über einen vereinbarten Weg; die Einspielung geschieht entweder durch die unternehmenseigene IT oder im Rahmen eines Vor-Ort-Einsatzes.

Was regelmäßig Kundenaufgabe bleibt

Backup-Überwachung, Netzwerk-Anbindung, Benutzerverwaltung (soweit lokal) und inhaltliche Pflege der Wissensbasis liegen beim Kunden. Diese Aufgaben ordnen sich in die üblichen IT-Betriebsroutinen ein und unterscheiden sich kaum vom Betrieb anderer interner Fachsysteme.

Was die Wissensbasis-Pflege betrifft

Die inhaltliche Pflege — welche Dokumente bleiben, welche werden entfernt, welche müssen aktualisiert werden — ist keine IT-Aufgabe, sondern liegt bei den Fachabteilungen. Rollen und Freigabeworkflows unterstützen das, ersetzen aber nicht die fachliche Entscheidung, welche Inhalte relevant sind.