Ein KI-System entfaltet seinen vollen Nutzen erst, wenn es auf die vorhandenen Unternehmenssysteme zugreifen kann. Solid Qubits ist auf solche Integrationen ausgelegt und bietet mehrere Anbindungswege.

Integrationspfade

Die gängigsten Wege sind direkte API-Anbindungen (REST, GraphQL, gRPC, OData) an das Zielsystem, MCP-Server als standardisierte Zwischenschicht (das Model Context Protocol wird seit 2024 von allen großen KI-Anbietern unterstützt) oder klassische Middleware-Plattformen, wenn solche bereits im Unternehmen laufen.

Häufige Zielsysteme

ERP-Systeme wie SAP (über OData oder RFC), Microsoft Dynamics 365, Infor, Oracle. CRM-Systeme wie Salesforce, Microsoft Dynamics 365 CE, HubSpot. PLM-Systeme wie Siemens Teamcenter, PTC Windchill, 3DEXPERIENCE. Dokumentenmanagement-Systeme wie M-Files, DocuWare, d.velop. Fileserver und Cloud-Speicher über SMB oder S3-kompatible Schnittstellen.

Was die Integration umfasst

Eine typische API-Anbindung umfasst: Analyse der vorhandenen Schnittstellen, Auswahl des passenden Anbindungswegs, Implementierung der Authentifizierung (häufig OAuth 2.0 oder mTLS), Test der Integration unter Last und produktive Abnahme. Je nach Zielsystem dauert die Umsetzung Tage bis Wochen.

Was nicht nahtlos funktioniert

Systeme ohne dokumentierte Schnittstellen oder mit proprietären, nicht offenen Protokollen erfordern individuellen Entwicklungsaufwand. Alte On-Premise-Systeme ohne moderne APIs können oft nur über Datenbank-Zugriff oder Zwischenschritte (Export, Dateisystem) angebunden werden. Vor der Integration klären wir diese Fragen im Vorprojekt.

Authentifizierung in regulierten Umgebungen

In regulierten Branchen gibt das Zielsystem die Authentifizierungsstrategie häufig vor. OAuth 2.0 für delegierte Zugriffe, API-Keys für Server-zu-Server-Kommunikation, mTLS in hochsicheren Umgebungen. Die Wahl ist nicht frei, sondern an die Vorgaben des Zielsystems und an unternehmensinterne Sicherheitsrichtlinien gebunden.