Gamma© Prozessüberwachung

KI-Systeme der Gamma-Serie überwachen Ihre Prozesse vollständig lokal — akustisch, mechanisch, visuell und thermisch.

Sie erhalten ein Komplettsystem aus Sensorik, Schnittstellen und KI — individuell auf Ihren Prozess zugeschnitten oder als Standardlösung, je nach Anforderung. Embedded an der Maschine, Edge AI in der Linie oder Serveranwendung im Hintergrund.

Vorher analysieren wir gemeinsam mit Ihnen, wo die Schwachstellen liegen — erst danach entscheiden wir, welche Lösung wirklich Sinn ergibt.

— Vier Modalitäten · ein modulares System —

Akustische Prozessüberwachung

Wenn etwas schlecht läuft, hört man das.

Es macht einen großen Unterschied, ob eine Maschine „schnurrt" oder „krächzt".
Ungewöhnliche Nebengeräusche treten früh auf und sind ein verlässliches Frühwarnsignal.

Die akustische Zustandsüberwachung lässt sich mit geringem Aufwand realisieren und bringt einen spürbaren Zugewinn an Prozesssicherheit. Anomalie-Erkennung findet auch akustische Auffälligkeiten, die mit festen Schwellwerten nicht zu erfassen sind — und meldet, dokumentiert und protokolliert sie.

Beispiele, die man hören kann:

  • Stoßgeräusche
  • Schneid- und Stanzgeräusche
  • Füllgeräusche
  • Klebe- und Verbindungsgeräusche
  • und vieles mehr

Jeder Prozess hat seinen eigenen Klang. KI-Systeme können den gewollten Prozess vom ungewollten akustisch sicher unterscheiden.

Mechanische Prozessüberwachung

Was sich bewegt, lässt sich messen.

Bewegungen, Vibrationen, Beschleunigungen und Kräfte sind messbar. KI-Systeme klassifizieren diese Daten und interpretieren sie abhängig vom jeweiligen Betriebszustand.

Damit wird die Fehlerprognose deutlich genauer: Die Anomalie-Erkennung von KI-Systemen findet auch solche Fehler, die mit festen Toleranzen und Schwellenwerten nicht zu erfassen sind.

Beispiele, die man messen kann:

  • Reißen statt Schneiden
  • Schleifen statt Rollen
  • unerwünschtes Biegen
  • unerwünschte Krafteinwirkung
  • und vieles mehr

Prozesse folgen mechanischen Profilen. Ein KI-System erkennt, ob ein Profil dem Sollverhalten entspricht — und zeigt es transparent auf.

Visuelle Prozessüberwachung

Was man sieht, lässt sich auswerten.

Kameras erfassen heute weit mehr als nur das, was dem menschlichen Auge auffällt. RGB-Bilder, Tiefendaten und Hochgeschwindigkeitsaufnahmen liefern eine präzise Datengrundlage — und KI-Systeme machen daraus verwertbare Information.

Mit Computer Vision werden Objekte, Lagen, Formen und Bewegungen automatisch erkannt und bewertet. Abweichungen vom Soll werden sofort gemeldet, dokumentiert und nachvollziehbar protokolliert.

Beispiele, die man sehen kann:

  • Maß- und Geometrieprüfung
  • Oberflächendefekte (Kratzer, Risse, Verfärbungen)
  • Vollständigkeitsprüfung in Baugruppen
  • Fremdkörpererkennung
  • und vieles mehr

Was das menschliche Auge übersieht, sieht die KI. Objektiv, reproduzierbar — bei jedem Werkstück gleich.

Thermische Prozessüberwachung

Wärme verrät vieles, bevor etwas passiert.

Lager, Motoren, Werkzeuge, Schweißpunkte oder elektrische Komponenten zeigen Probleme oft zuerst über ihre Temperatur an. Eine ungewöhnlich heiße Stelle ist häufig der erste Hinweis auf einen bevorstehenden Ausfall.

Mit Wärmebildkameras und Temperatursensoren lassen sich diese Veränderungen flächig und kontaktlos erfassen. KI-Systeme werten die Daten aus, erkennen Muster und schlagen Alarm, sobald Temperaturen vom erwarteten Profil abweichen.

Beispiele, die man thermisch erfassen kann:

  • Reibungs- und Verschleißpunkte
  • Trocknungs- und Aushärteprozesse
  • Überlast an elektrischen Komponenten
  • Wärmeverteilung in Spritzguss- und Umformwerkzeugen
  • und vieles mehr

Wärme verrät, was sich noch nicht sehen oder hören lässt. Wer Wärme misst, erkennt Probleme, bevor sie welche werden.