Wir unterstützen Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz wertschöpfend und regelkonform einzusetzen — als Systemlieferant, Integrator und Beratungspartner. Unser Fokus liegt auf lokalen, On-Premise-Lösungen, die Sie selbst besitzen und kontrollieren.
Statt Abomodellen oder Cloud-Abhängigkeiten liefern wir Systeme, die Sie als Einmalinvestition kaufen und abschreiben können. Wir verstehen uns als langfristiger Partner — nicht als Abonnement.
Ob Sie am Anfang Ihrer KI-Strategie stehen oder bereits erste Lösungen im Einsatz haben — wir bringen eine unabhängige Perspektive ein und unterstützen Sie bei konkreten Entscheidungen.
Wir prüfen, wie Künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen oder bei Ihren Partnern eingesetzt wird, und bewerten die Prozesse im Hinblick auf DSGVO, EU AI Act und ISO/IEC 42001:2023. Geprüft werden sowohl die organisatorischen Rahmenbedingungen als auch die tatsächliche Wertschöpfung. Das Ergebnis ist ein schriftliches Gutachten, das als Kompetenznachweis oder als Grundlage für Optimierungsmaßnahmen dient.
Investitionen in KI müssen sich rechnen. Wir analysieren Ihre Prozesse, identifizieren konkrete Anwendungsfälle und erstellen belastbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Durch unsere industrielle Prägung bewerten wir Potenziale nicht nur technisch, sondern auch mit Blick auf Umsetzbarkeit im laufenden Betrieb.
Für Transformationsprojekte stellen wir qualifizierte Projektressourcen bereit. Bei kurzfristigen personellen Engpässen übernehmen wir auch interimistisch Schlüsselpositionen, bis eine dauerhafte Besetzung gefunden ist.
Ein sicherer Umgang mit KI beginnt beim Mitarbeiter. Unsere B2B-Schulungen vermitteln das nötige Verständnis, um Künstliche Intelligenz effektiv und regelkonform im Arbeitsalltag einzusetzen. Die Schulungen bauen aufeinander auf und können in Präsenz oder als Webinar durchgeführt werden.
Wir integrieren KI-Systeme in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und begleiten die organisatorischen Veränderungen, die damit einhergehen.
Dazu gehören die Installation lokaler Software und Hardware, die Anbindung an bestehende Systeme über Schnittstellen und — bei Bedarf — die Lieferung schlüsselfertiger Komplettsysteme aus eigener Hand. Unser Schwerpunkt liegt auf lokalen, On-Premise-Lösungen.
Wir entwickeln lokale KI-Software nach Ihren Anforderungen und trainieren bei Bedarf spezifische Modelle für Ihren Anwendungsfall. Unsere Lösungen verarbeiten je nach Aufgabenstellung Text, Audio, Bilder, Videos und gängige Dateiformate.
Multimodale und mehrsprachige Verarbeitung ist Standard. Für komplexe Anforderungen kombinieren wir verschiedene KI-Komponenten zu lokalen End-to-End-Lösungen und entwickeln die nötigen Schnittstellen zu bestehenden Systemen.
Im Lieferumfang enthalten ist ein Software-Support von zwei Jahren. Optional verlängerbar auf bis zu sieben Jahre.
Lokale Inferenz bietet die höchste Kontrolle über Ihre Daten, da diese das Unternehmen nicht verlassen. Dafür liefern wir KI-Workstations und rackfähige KI-Server, die On-Premise in Ihrem Unternehmen arbeiten — auch ohne Internetverbindung.
KI-Workloads stellen besondere Anforderungen an Speicherbandbreite und Rechenleistung, insbesondere im Mehrbenutzerbetrieb. Unsere Server sind für den 24/7-Einsatz im Rechenzentrumsbetrieb ausgelegt. KI-Workstations stellen wir individuell auf Ihre Anforderungen hin zusammen.
Die Gewährleistung beträgt zwei Jahre und lässt sich optional auf bis zu sieben Jahre verlängern. Auf Wunsch beraten wir Sie zu Upgrade-Pfaden, um dem schnellen Entwicklungstempo im KI-Umfeld Rechnung zu tragen.
Ein lokales Komplettsystem für die unternehmensweite Wissensverwaltung. Sprachmodell, Vektordatenbank und Dokumentenmanagement in einer Plattform — vollständig On-Premise, mehrbenutzerfähig, mit Freigabeworkflows und Audit-Trails.
Solid Qubits muss nicht trainiert werden. Das System indexiert Dokumente, PDFs und Videos automatisch und stellt die Inhalte direkt zur Verfügung.
Ihre Daten liegen ausschließlich auf Ihrem KI-Server und werden auch dort verarbeitet. Sie verlassen zu keinem Zeitpunkt Ihr Unternehmen.
Jede Antwort wird mit den zugrundeliegenden Quellen aus Ihren Dateien belegt. Sie behalten die volle Kontrolle über den Wissensstand des Systems.
Mitarbeiter greifen auf das gesamte freigegebene Unternehmenswissen zu, erstellen neue Dokumente mit KI-Unterstützung und bearbeiten bestehende.
Entwürfe durchlaufen definierte Workflows und werden berechtigten Prüfern vorgelegt. Nur geprüftes Wissen fließt in die produktive Wissensbasis.
Verkürzt Einarbeitung und Abteilungswechsel. Arbeitsanweisungen und Handbücher entstehen mit Unterstützung des Systems deutlich schneller.
Vier Perspektiven auf dieselbe Wissensbasis — Beispielbilder
Ihre Dokumente bleiben in einer vertrauten Ordnerstruktur organisiert. Parallel dazu zeigt ein Wissensgraph — ähnlich einem neuronalen Netz — wie die Inhalte semantisch zusammenhängen.
Jede Antwort ist mit den zugrundeliegenden Dokumenten verknüpft. Über eine Quellreferenz im Chat, das Dateisystem oder den Wissensgraph öffnen Sie das Original — auf die sich die Antwort bezieht.
Neben Dokumenten verarbeitet Solid Qubits auch Videos. Audio- und Bildspur werden gemeinsam ausgewertet und fließen in die Antworten ein. Freigabeprozesse und Audit-Trail gelten dabei genauso wie für jedes andere Dokument.
Für jede Datei — ob Dokument, Bild oder Video — ist einsehbar, welche Informationen die KI tatsächlich aus dem Inhalt kennt. Volle Transparenz darüber, was das System über Ihr Wissen tatsächlich weiß.
Solid Qubits ist für Unternehmen gedacht, die die Vorteile moderner KI nutzen wollen, ohne die Kontrolle über ihre Daten und Prozesse abzugeben. Sie digitalisieren Ihr Wissen nicht nur — Sie machen es für ein KI-System nutzbar, in einem System, das Ihnen gehört.
Die Haberstroh Systems GmbH wurde von Maximilian Roland Haberstroh mit dem Ziel gegründet, Künstliche Intelligenz für die Industrie nutzbar zu machen — vom Familienbetrieb bis zum Großkonzern. Im Zentrum unserer Arbeit stehen vier Fragen, die wir für unsere Kunden beantworten:
Der KI-Markt entwickelt sich schnell, und nicht jeder Trend hält, was er verspricht. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Klarheit zu schaffen: zu unterscheiden, welche Technologien für Ihr Unternehmen wirtschaftliches Potenzial bieten und welche nicht. Wir empfehlen keine Lösung, die wir selbst nicht einsetzen würden.
Wir achten dabei konsequent auf Ihre regulatorischen Verpflichtungen und setzen auf robuste, überschaubare Einstiegsszenarien statt auf riskante Großprojekte. Transparenz in der Zusammenarbeit und in der Abrechnung ist für uns selbstverständlich.
Online-Termin buchen50 Begriffe aus der Welt der lokalen KI, kurz erklärt.
Antworten zu lokaler KI, Solid Qubits und der Frage, was On-Premise im industriellen Alltag bedeutet.
On-Premise KI bedeutet, dass das gesamte KI-System — Sprachmodell, Vektordatenbank, Wissensbasis und Inferenz — auf Hardware läuft, die im Unternehmen steht und vom Unternehmen kontrolliert wird. Es findet kein Datenaustausch mit Cloud-Anbietern wie OpenAI, Google oder Microsoft statt. Für Industrieunternehmen ist das relevant, weil sie täglich mit Konstruktionsdaten, Prozessbeschreibungen, Zulieferer-Verträgen, Patenten und Qualitätsdokumenten arbeiten — also genau den Informationen, die ein Wettbewerbsvorteil sind und das Unternehmen auf keinen Fall verlassen dürfen. On-Premise ist außerdem die einzige Architektur, die ohne komplexe Verträge, Standardvertragsklauseln oder Drittlandtransfers DSGVO-konform funktioniert.
Drei Punkte: Datenhoheit, Kostenmodell und Wissensbindung. Bei Cloud-Diensten verlassen Ihre Daten das Unternehmen und werden auf fremder Infrastruktur verarbeitet — selbst „Enterprise"-Tarife garantieren nur eingeschränkt, wo und wie lange. Solid Qubits läuft komplett bei Ihnen, Ihre Daten verlassen den Server zu keinem Zeitpunkt. Beim Kostenmodell zahlen Sie bei Cloud-Diensten ein Abo pro Nutzer und Monat — bei wachsender Nutzung steigen die Kosten linear. Solid Qubits ist eine Einmalinvestition, die Sie wie jede andere Hardware abschreiben. Der dritte Punkt ist das Unternehmenswissen: ChatGPT und Co. kennen das Internet, aber nicht Ihre Konstruktionszeichnungen, Ihre Arbeitsanweisungen oder Ihre Prüfprotokolle. Solid Qubits indexiert genau diese Inhalte und liefert Antworten mit Quellverweis aus Ihren eigenen Dokumenten.
Der Preis hängt vom Umfang ab — Anzahl geprüfter Prozesse, Anzahl beteiligter Standorte, Tiefe der technischen Bewertung. Ein klassisches Audit umfasst die Bestandsaufnahme der eingesetzten KI-Systeme, eine Bewertung nach DSGVO, EU AI Act und ISO/IEC 42001:2023 und mündet in einem schriftlichen Gutachten, das als Kompetenznachweis gegenüber Kunden, Behörden und Versicherern dient. Wir arbeiten mit transparenten Tagessätzen statt Pauschalen — so wissen Sie vorab, was an welcher Stelle in das Audit einfließt. Konkrete Zahlen klären wir in einem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir gemeinsam den Auditumfang abschätzen.
Genau dazu beraten wir Sie. Wichtig ist: Server für KI-Workloads müssen 24/7 zuverlässig laufen — also Datacenter-SSDs statt Consumer-Hardware und End-to-End ECC für die Speicher- und Datenpfade. Die benötigte Rechenleistung variiert stark mit der Größe der Anwendung und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer. Wir liefern rackfähige Server für den 24/7-Betrieb sowie Desktop-Workstations für einzelne Anwender oder Edge-Standorte — und dimensionieren die Hardware auf Ihre tatsächliche Last, mit Reserven für die nächsten Jahre.
Die reine technische Inbetriebnahme inklusive Dokumenten-Indexierung ist in wenigen Tagen erledigt. Solid Qubits muss nicht trainiert werden — das System indexiert PDFs, Office-Dokumente und Videos automatisch und stellt die Inhalte sofort zur Verfügung. Was länger dauert, ist die organisatorische Einbettung: Welche Dokumente werden freigegeben? Wer prüft Entwürfe? Welche Abteilung übernimmt welche Wissensdomäne? Diese Fragen klären wir in einem Einführungsprojekt, das je nach Unternehmensgröße zwei Wochen bis drei Monate dauert. Für die meisten Industrieunternehmen rechnen wir mit vier bis sechs Wochen vom Hardwarelift bis zum produktiven Betrieb.
Ja — und zwar aus einem strukturellen Grund, nicht nur aus einem Versprechen. Solid Qubits hat keine ausgehende Internetverbindung zu KI-Diensten. Das Sprachmodell, die Vektordatenbank und das Dokumentenmanagement laufen auf Ihrer Hardware, in Ihrem Netzwerk, hinter Ihrer Firewall. Es gibt keine API, die Daten an Anbieter „nach Hause telefoniert". Ihre Dokumente werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet, weil das Modell überhaupt nichts an einen externen Anbieter sendet. Dazu kommt: Freigabeworkflows stellen sicher, dass nur geprüfte Inhalte in die produktive Wissensbasis fließen, und ein vollständiger Audit-Trail dokumentiert, wer wann welche Dokumente angelegt, bearbeitet, freigegeben oder archiviert hat. Wer auf Nummer sicher gehen will, betreibt das System air-gapped — also ganz ohne Internetverbindung.
Beides sind Wege, einer KI Unternehmenswissen beizubringen — aber sie funktionieren grundverschieden. Fine-Tuning verändert das Sprachmodell selbst: Sie nehmen ein vorhandenes Modell und trainieren es mit Ihren Daten weiter, sodass das Wissen in den Modellgewichten landet. Das ist aufwändig, teuer, schwer zu aktualisieren und bei Halluzinationen nicht nachvollziehbar. RAG (Retrieval-Augmented Generation) lässt das Modell unverändert und stellt ihm bei jeder Anfrage die relevanten Dokumente aus einer Vektordatenbank zur Seite — wie einem Gutachter, der vor der Antwort kurz im Aktenschrank nachschlägt. Vorteile: Sie können jederzeit Dokumente hinzufügen oder entfernen, jede Antwort ist mit Quellen belegt, und das System hat keinen veralteten Wissensstand. Solid Qubits arbeitet mit RAG und einem zusätzlichen Wissensgraph, der die semantischen Beziehungen zwischen Dokumenten sichtbar macht. Fine-Tuning setzen wir nur dort ein, wo es nachweislich besser ist — etwa wenn das Modell eine sehr spezifische Sprache oder Antwortform lernen soll.
Die meisten Compliance-Risiken beim KI-Einsatz entstehen durch zwei Dinge: Datenabfluss zu Drittländern und intransparente Entscheidungen. Solid Qubits adressiert beides direkt. Datenabfluss findet nicht statt, weil das System ausschließlich lokal arbeitet — damit entfallen Standardvertragsklauseln, Drittlandtransfers und das Hin und Her um den US-Angemessenheitsbeschluss. Transparenz entsteht durch zwei Funktionen: Jede Antwort enthält Quellverweise auf die zugrundeliegenden Dokumente, und für jede Datei können Sie einsehen, welche Informationen die KI tatsächlich gespeichert hat (Vektor-Ansicht). Damit sind Sie auf der Anwenderseite des EU AI Acts gut aufgestellt. Für die Einstufung Ihres konkreten Anwendungsfalls als „Hochrisiko-KI" oder „beschränktes Risiko" beraten wir Sie im Audit — das ist immer eine Einzelfallbewertung.